Die demokratische Wahl des Eco-Komitees am Institut Florimont bildete den Startschuss für ein partizipatives Eco-Schools-Projekt. Daraufhin wurden an der Schule zahlreiche wirksame Massnahmen zur Abfallreduktion initiiert.

Institut Florimont Sekundarstufe

Wahlkampf ums Eco-Komitee

Schritt 1: Bildung eines Eco-Komitees

Das Institut Florimont gestaltete die Bildung ihres Eco-Komitees auf der Sekundarstufe I und II demokratisch. Die verschiedenen Abteilungen der Schule wählten jeweils ihre Vertreterinnen und Vertreter für das Eco-Komitee. So haben die Schülerinnen und Schüler durch die Vorbereitung ihrer Kandidatur und dank Debatten im Verlauf ihres Wahlkampfes Kompetenzen im Bereich der politischen Bildung aufgebaut. Komplettiert wurde das Eco-Komitee durch Eltern, die vom Elternrat gewählt wurden, und der Schulleitung.

Ein neues Sortierzentrum für die Abfallreduktion und Sensibilisierung

Schritt 3: Erstellen eines Aktionsplans

In der Umsetzung des Eco-Schools-Projekts setzte das Institut Florimont zwei Schwerpunkte. Einerseits sollte das Wissen der Schülerinnen und Schüler über die Abfallproblematik gestärkt werden, andererseits das Recyclingsystem an der Schule verbessert werden. Eine wichtige Massnahme zur Erreichung beider Ziele war die Einrichtung eines Sortierzentrums. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Abfall sensibilisiert und trugen mit ihrem Handeln direkt zur Abfallreduktion bei.

Das Projekt wird bekannt – dank Facebook, Instagram und Co.

Schritt 6: Informieren und involvieren

Um möglichst viele Personen über das Eco-Schools-Projekt zu informieren, nutzte das Eco-Komitee die Medienkompetenzen ihrer jüngsten Mitglieder. Zwei Schüler übernahmen die Kommunikation über das Projekt auf den Kanälen der Schule in den sozialen Medien. Auf den unterschiedlichen Plattformen erstellten sie Beiträge, die die verschiedenen Ansprechsgruppen – Schülerinnen und Schüler, Eltern und ausserschulische Akteure – abholten. So bewarben sie auch den Ecoday. An diesem Tag versammelte sich die gesamte Schulgemeinschaft, die Eltern und weitere Akteure, um gemeinsam den Abschluss des Eco-Schools-Projekts zu feiern.

Und wie weiter?

Mit einem Monitoring während der nächsten zwei Jahre will das Institut Florimont sicherstellen, dass die eingeführten Massnahmen auch in Zukunft erhalten bleiben. Um sicherzustellen, dass auch die künftigen Schülerinnen und Schüler sich mit der Abfallproblematik auseinandersetzen, hat das Institut Florimont zudem ausgewählte Inhalte in ihre Lehrpläne integriert.

Logo Eco-Schools Suisse pour le thème déchets

Das Projekt im Überblick

Name der Schule: Institut Florimont Sekundarstufe

Art der Schule: privat

Schulstufen: Sekundarstufe I und II

Anzahl der beteiligten Schülerinnen und Schüler: etwa 1250

Thema: Abfall

Projektdauer: Juni 2022 – Mai 2023

Testimonial

«Ich bin nun seit über zwei Jahren im Eco-Komitee. Während dieser Zeit habe ich viel über die Durchführung von Projekten und die Möglichkeiten, die jüngeren Schülerinnen und Schüler für ökologische Themen zu sensibilisieren, gelernt. Ich denke, wir haben auch in den nächsten Jahren noch einiges zu tun an unserer Schule […]».

Schülerin, Mitglied des Eco-Komitees, Institut Florimont

Das Projekt in Bildern

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